Beschreibung
Die japanische Zen Kultur verehrt die Harmonie der Natur und versucht durch genaue Beobachtung deren Ästhetik auch auf den Alltag zu übertragen. Dieses Teeset ist ein sehr schönes Beispiel dafür. Dieses unverwechselbare Minoyaki-Teeset zeichnet sich durch weißes Porzellan aus, welche durch die grüne Gyokuroblattmuster ihre elegante Schönheit entfalten.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Ori Inatsu cho, in Mizunami Stadt in der Präfektur Gifu, die Keramikware „Risen-yaki“ hergestellt. Es war die erste Herausforderung im Land, sich an der Keramikmalerei mit Kupferplatten zu versuchen. Dieses Tee Service wurde durch die sogenannte „Gießtechnik“ hergestellt, bei der Porzellan mit Gipsformen geformt wird.
Bei weißem Porzellan ist es wichtig, seine ursprüngliche weiße Farbe zu erhalten, was auch zu einer Verbesserung seiner Qualität führt. Dieses weiße Porzellan entsteht durch Brennen von Porzellanton, der reich an Glasbestandteilen ist, bei 1340 Grad. Durch das Brennen in einem Hochtemperaturofen werden Ton und Glasur harmonisiert, verglast und erzeugen einen durchscheinenden Glanz auf der Oberfläche. Gleichzeitig wird es zu einem leicht zu waschenden und schmutzabweisenden Material. Durch diesen Prozess wird es funktionaler und ästhetisch ansprechender. Geschirr mit der Schönheit der Verwendung.
Dieses Teeset besteht aus einer Houhin (Shiboridashi) Teekanne und zwei Tassen. Alle Teile sind aus hochwertigem Porzellan.
Teekanne Volumen 160 ml
Teetassen Volumen 80 ml
Kyusu Teekanne aus Keramik ideal für japanischen Tee
Die Teekanne ist eine japanische Houhin (Teekanne ) Teekanne ohne Griff, die für exklusive Tees wie Gyokuro verwendet wird. Die Teekanne hat einen großen Deckel, welcher das Befüllen und Entleeren mit Tee erleichtert.

Kyusu ist der japanische Begriff für Teekanne
Es gibt verschiedene Arten von Teekannen in Japan. Die am weitesten verbreitete Variante ist die Kyusu Teekanne mit seitlichem Griff. Der seitliche Henkel (Yokode no kyusu) erleichtert das Einschenken, wenn man auf einer Tatami Matte sitzt. In der Regel sitzt einem dabei der Gast gegenüber. Will man dem Gast Tee einschenken, fällt dies mit dem seitlichen Hänkel leichter als mit einem Henkel der oben an der Teekanne angebracht ist.
Außerdem erleichtert der seitliche Henkel das schnelle Ausgießen des Tees in mehrere Tassen. Bei einer Kyusu Teekanne ist der Aufguss am Ende meist am stärksten. Daher gibt es in Japan die Tradition, dass man bei mehreren Tassen in jede Tasse immer nur einen kleinen Schluck einschenkt und das mehrmals wiederholt bis die Tassen voll sind. So ist der Tee in Jeder Tasse ungefähr gleich stark.

Eine traditioneller Kyusu Teekanne aus Japan bereichert jede Teesammlung immens. Die Ästhetik und die Zeremonie beim Aufgießen werden Ihren Teegenuss auf ein ganz neues Niveau heben.
Mehr über den Gaiwan und andere Teekannen erfahren Sie in unserem Blog: Die wichtigsten Teekannen aus Japan und China im Vergleich: Yixing Teekanne, Gaiwan, Kuyusu und Tetsubin






